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Es war ein sportlicher Segeltörn in den Gewässern Hollands auf einer sehr vielseitigen Route. Einerseits im geschützten Binnengewässer des IJsselmeers und andereseits in der Weite der offenen Nordsee samt anspruchsvoller Navigation in den strömenden Fahrwassern des Wattenmeers. Und dazu ein ganz besonderes Zuckerl: Mit der Yacht direkt hinein ins Herz der pulsierenden Metropole Amsterdam mit seinen Grachten, Hausbooten, hunderttausenden Fahrrädern, Giebelhäusern, Coffe-Shops und Bordellen. Ganz besonders ist uns dabei die Gelassenheit der Holländer aufgefallen. Selbst im dichtgedrängten Rotlichtviertel der Voorbugwal-Gracht kein Stress und keinerlei Aggression. Ein einziges buntes, lustiges, teils schräges aber völlig friedliches Treiben.

 

Die Route führte uns zunächst vom Stützpunkt der exzellent geführten Charterfirma Waterland in Monnickendam über Marken nach Sixhafen, einer Marina gelegen unmittelbar gegenüber Amsterdam Central. Dann ging's weiter durch den Nordzeekanal nach IJmuiden, durch die Zuidersluis hinaus auf die Nordsee und mit einer kräftigen Brise samt mitlaufendem Strom flott bis zur westfriesischen Insel Texel. Ein grünes Eiland mit endlosen Stränden, Dünenlandschaften und etwa 14.000 Texelschafen, die in geschorenem Zustand ein bisschen blöd dreinschauen und eine gewisse Ähnlichkeit zu Schweinen nicht verleugnen können. Am darauffolgenden Tag segeln wir erneut im Takt der Tide mit kräftigem räumlichen Wind und Schiebestrom durch das mit unzähligen Lateral- und Kardinalzeichen betonnte Fahrwasser des Texelstroms nach Kornwerderzand, um durch die Lorentzluizen wieder ins IJsselmeer einzulaufen. Hier besuchen wir eine ganze Reihe geschichtsträchtiger Seefahrerorte wie Makkum, Urk, Enkhuizen und vor allem Hoorn, nach welchem das Kap an der Südspitze Südamerikas benannt ist, weil es ein Seefahrer aus Hoorn war, der als Erster dieses berühmt berüchtigte Kap umsegelte. In Hoorn liegen wir mitten unter historischen Plattbodenbooten vor der Kulisse der alten Giebelhäuser an der Pier des Binnenhavens. Am letzten Tag schließt sich der Kreis, indem wir unter Gennaker zurück zu unserem Ausgangshafen Monnickendam segeln.

 

Resümee: Mit der X-40 "Lynx" von Waterland eine tolle sportliche Yacht in bestem Zustand, ziemlich durchwachsenes Wetter mit viel viel Wind, ein sehr abwechslungsreiches Revier, perfekte maritime Infrastruktur,  sehr günstige Hafengebühren, freundliche enstspannte Leute und last but not least eine tolle Crew. Es hat Spaß gemacht in Holland zu segeln! Zu guter letzt noch eine kleine nautische Preisfrage: Was ist bloß die Drempeltiefe? Antworten bitte an: http://www.mariteam.at/home/index.php?id=3

 

 

 

 

 


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